Archiv der Kategorie: ITSM

Folge 111 des IT-Management-Podcast zur #Zukunft der #IT

Die Folge 111 und alle anderen Folgen des #IT-Management-Podcast von Robert Sieber sind sehr zu empfehlen. Besonders freue ich mich, dass ich nach der 20. Folge nun nochmal Teil des #Podcast sein darf. Also reinhören und etwas über die #Zukunft der IT erfahren. #ITManagement #ServiceManagement

https://different-thinking.de/die-folge-111/

Komplexe IT-Infrastrukturen verstehen und als Dirigent der IT beherrschen – Methoden & Werkzeuge

http://www.medizin-edv.de/modules/AMS/article.php?storyid=3960

CIO 032 – Die IT-Organisation eines Krankenhauses im digitalen Wandel – Interview für CIO-Podcast

Mein Interview für den CIO-Podcast mit Petra Koch zur IT-Organisation eines Krankenhauses im digitalen Wandel, zu finden unter nachfolgendem Link:

http://www.id-cubic.de/krankenhaus-it-im-digitalen-wandel/

Update: bis zum 18.12.2017 haben 762 Hörer das Interview gehört. Insgesamt wurde diese Folge 39 Mal in den sozialen Medien (XING, LinkedIn und Google+) geteilt.

Konzept: IT am Ort der Dienstleistungserbringung

Ausgangssituation

IT-Organisationen arbeitet oftmals zu isoliert von den Geschäfts-/ Kernprozessen des Unternehmens und haben kaum ein Gesicht in den Prozessen vor Ort. Demzufolge kennen und erkennen IT-Ogranisationen kaum die bestehenden IT-Probleme und Bedürfnisse der Fachbereiche in Unternehmen, wodurch die Geschäfts-/ Kernprozesse der Fachbereiche nur unzureichend von IT-Organisationen unterstützt werden.

Gleichzeitig verschieben sich durch die globale Digitalisierung die Kernkompetenzen einer unternehmenseigenen IT-Organisation weg von der technischen IT-Infrastruktur hin zur aktiven Unterstützung der Unternehmensprozesse. In einigen Unternehmen ist diese Prozessfokussierung der internen IT-Organisationen bereits deutlich zu erkennen.

Spätestens jetzt müssen die IT-Organisation der Unternehmen umdenken und sich stärker in den Unternehmensalltag integrieren!

Zielsetzung

Als Mitarbeiter/innen der IT-Organisation in Fachabteilungen des Unternehmens – am Ort der Dienstleistungserbringung – präsent sein! Als Mitarbeiter/in der IT-Organisation die Unternehmensprozesse verstehen, um verantwortungswürdiges Interesse und Verantwortungsgefühl sowie auch unternehmensspezifisches Fachwissen im IT-Kontext zu erlangen. Diese Zielsetzung wird nur durch Beobachtung, Fragen stellen, persönliches Verständnis ableiten und Hilfe anbieten vor Ort in den Unternehmensprozessen erlangt. Obendrein sollen die Mitarbeiter/innen der IT-Organisation durch die Unternehmensfachbereiche bewertet werden, um ein persönliches Feedback als Dienstleistungserbringer/in zu bekommen.

Methodik

Alle Mitarbeiter/innen einer IT-Organisation werden nach Terminabstimmung mit den Verantwortlichen in den Fachbereichen für ca. 4 bis 5 Stunden in die jeweiligen Fachbereiche geschickt, um dort den Ablauf vor Ort (die Prozesse) aktiv mitzuerleben. Hierbei sollen die Mitarbeiter/innen der IT-Organisation entsprechende Unternehmensteile/ Fachbereiche besuchen, zu denen sie bisher wenig oder keine Berührungspunkte hatten, damit die Mitarbeiter/innen der IT-Organisation eine neutrale Prozesseinsicht bekommen. Bei diesem Termin müssen die Mitarbeiter/innen der IT-Organisation dem Personal vor Ort nachfolgende Fragen stellen:

  • Welche Informationen benötigen Sie aus IT-Informationssystemen zur Durchführung Ihrer Aufgaben? Welche IT-Informationssysteme nutzen Sie dafür?
  • Welche Informationen müssen Sie in IT-Dokumentationssystemen im Rahmen Ihrer Aufgaben dokumentieren? In welchen IT-Dokumentationssystemen dokumentieren Sie diese?
  • Welche Hilfs- und Arbeitsmittel sind zu Ihrer Aufgabenbewältigung erforderlich?
  • Welche Änderungen würden Sie sich wünschen, was die Aufgabenbearbeitung betrifft? Was würde Ihnen hier die Arbeit deutlich erleichtern?
  • Wo gibt es in Ihrem Bereich immer wiederkehrende Probleme im Bezug zur IT?
  • Wenn Sie im Bezug zur IT drei Wünsche frei hätten, welche Wünsche wären das?

 

Ebenso müssen die Mitarbeiter/innen der IT-Organisation sich bei Ihrem Termin in dem jeweiligen Fach-/ Unternehmensbereich einen erlebten Prozess auswählen und diesen Prozess visuell beschreiben bzw. die einzelnen erlebten Prozessschritte modulieren. Nach dem Termin müssen die Mitarbeiter/innen der IT-Organisation auch die Frage:

  • Wo haben Sie aktiv und in welcher Form die Prozesse bei Ihrem Termin unterstützt?

 

beantworten. Das Ergebnis des Termins ist vom jeweiligen Mitarbeiter/innen der IT-Organisation in der IT-Fachbereichsbesprechung zu präsentieren. Abschließend wird die Bewertung des jeweiligen IT-Mitarbeiters, welche durch die Fach-/ Unternehmensbereiche erfolgen soll, mit dem/ der einzelnen IT-Mitarbeiter/in persönlich besprochen.

Mit diesem Konzept hat man eine Möglichkeit die Mitarbeiter/innen in die Ansätze des Prozessmanagement zu entwickeln und erreicht auch das Hinterfragen der eigenen gelebten Prozesse.

Jobangebot: IT-Netzwerkspezialist/in Unified Communications

Sind Sie ein/ eine IT-Netzwerkspezialist/in Unified Communications? Haben Sie Interesse an einer Entwicklungsperspektive?

Dann kommen Sie zu uns in die Abteilung Informationstechnologie der Klinikum Leverkusen Service GmbH.

Wir bieten Ihnen:
– eine teamorientierte und konstruktive Arbeitsatmosphäre
– einen krisensicheren Arbeitsplatz bei einem innovativen Arbeitgeber
– eine an den Aufgaben orientierte, angemessene Vergütung
– Raum für Ihre persönliche und berufliche Weiterentwicklung

Zu Ihren Aufgaben gehören:
– Aufbau und Betreuung der unternehmensweiten Unified Communications (UC) Infrastruktur
– Analyse und Weiterentwicklung der UC Architektur
– Monitoring der UC Infrastruktur, Diagnose, Management und Behebung von Störungen
– Bearbeitung von Support-Tickets, Incident-, Problem- und Change Management sowie Vorort-Problemlösung
– Wartung der Infrastruktur, Troubleshooting sowie eigenständige technische Überprüfung von Störungen
– Erstellung und Aktualisierung von Dokumentationen und Reports
– Identifizierung von Optimierungsmöglichkeiten durch neueste Technologie

Wir wünschen uns:
– eine erfolgreich abgeschlossene IT-Berufsausbildung oder ein vergleichbares abgeschlossenes Studium mit praktischer Erfahrung in o.g. Bereichen
– erste relevante Berufserfahrung im Support-Umfeld im Bereich Telefonie, Peripherie-Systeme oder im Netzwerk-Monitoring und -Support
– fundierte Kenntnisse in Unified Communications/Voice over IP, Routing, Switching, TCP/IP sowie Routing-Protokollen und Netzwerkdiensten (DHCP und DNS) ebenso Videokonferenzen
– Verständnis im Umgang mit Microsoft- sowie Linux Servern und Betriebssystemen
– Kenntnisse von ITIL und Krankenhaus-Prozessen sind wünschenswert
– Motivation, Engagement, Kreativität und Teamfähigkeit
– selbstständige, sorgfältige und zielorientierte Arbeitsweise
– Schnelle Auffassungsgabe und Planungsfähigkeiten
– Bereitschaft zur Teilnahme an der Rufbereitschaft

Bei Interesse stehe ich sehr gern zur Verfügung.

Bewerbung gern Online über:

https://jobs-klinikum-lev.mypersis.de/klev/main?fn=bm.jobsdetail&refnr=18923742&referrer=Homepage&__rdf=1

Mein erster Versuch mit der OBASHI – Methode

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Durch Zufall bin ich im März 2015 auf die OBASHI – Methode und die Webseite www.different-thinking.de von Robert Sieber gestoßen. Der dort verfasste Artikel: „OBASHI – Datenflüsse und Services dokumentieren“ beschreibt eine einfache Methode, um bspw. komplexe IT-Infrastrukturen zu erkennen und zu verstehen. Nachdem ich mich etwa eine Stunde mit der OBASHI – Methode beschäftigt, so wagte ich einen ersten Versuch und modulierte ein Business & IT-Diagramm zu einem Ausschnitt unserer IT-Infrastruktur im Unternehmen (siehe Bild oben). Da die OBASHI – Methode sehr einfach und verständlich anzuwenden ist, so folgten rasch die nächsten Business & IT-Diagramme zu Systemen unserer IT-Infrastruktur. Die Modulierung und Visualisierung dieser IT-Systeme brachte für alle Beteiligten und den Kollegen der IT-Organisation neue Erkenntnisse und ein gemeinsames Verständnis zur IT-Infrastruktur und dessen Abhängigkeit im Unternehmen. Aufgrund der sehr guten Erfahrungen mit der OBASHI – Methode, so kann man jedem Mitarbeiter(in) einer IT-Organisation den OBASHI Kurs empfehlen, denn die OBASHI – Methode gehört in den „Werkzeugkasten“ eines jeden Mitarbeiters einer IT-Organisation!

Automatisierte Dokumentation der IT-Infrastruktur 

Die gesamte nötige Dokumentation klassisch manuell macht heutzutage bei den kontinuierlichen Änderungen der IT-Infrastruktur keinen Sinn, da diese Dokumentation statisch und in kurzer Zeit ohnehin veraltet ist. Aus diesem Grund gibt es mittlerweile ganz gute Softwarewerkzeuge (z.B. Docusnap), die bei der IT-Dokumentation automatisiert unterstützen. Zur automatisierten Dokumentation der IT-Infrastruktur sollten die Softwarewerkzeuge nachfolgende Funktionen besitzen:

  • datenbankgestützte und automatische Erfassung & Auswertung,
  • manuelle Dokumentationsergänzung,
  • Ausgabe der Informationen in Berichten, Übersichtsplänen & Datenblättern,
  • automatische Erstellung von IT-Beziehungen, Datenflüssen, Abhängigkeiten und Verlinkungen zu Informationen & Dokumentationen,
  • automatische visuelle Darstellung dynamischer Grafiken,
  • agentenfreie Funktion.

Bisher verfügbare Softwarewerkzeuge zur automatisierten Dokumentation der IT-Infrastruktur sind leider noch nicht ausgereift, weil sie bspw. die automatische Verknüpfung der Systemdokumentation mit der Prozessdokumentation und Simulationen zu Planungszwecken, etc. noch nicht unterstützen. Trotzdem führt zukünftig kein Weg an Softwarewerkzeugen zur automatisierten Dokumentation der IT-Infrastruktur vorbei, da die Komplexität der IT-Infrastrukturen ständig wächst.

3LGM² – Metamodell zur Dokumentation der IT-Infrastruktur

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IT-Infrastrukturen in Krankenhäuser sind über die Jahre rasant zu umfangreichen Gebilden gewachsen, die man ohne visuelle Dokumentation samt Darstellung kaum erkennen und verstehen kann. Aus diesem Grund hab ich das 3LGM² – Metamodell der Universität Leipzig zur Dokumentation der IT-Infrastruktur ausprobiert. Dieses 3LGM² – Metamodell (dieser Baukasten) ist genau das richtige Werkzeug in der IT im Gesundheitswesen zur Beschreibung, Bewertung und Planung von Informationssystemen. Aus meiner Sicht hat dieses 3LGM² – Metamodell einen Nachteil, man muss alle Informationen, Werte, Parameter, etc. zu seiner IT-Infrastruktur von Grund auf händisch einpflegen, um eine einheitliche IT-Dokumentation und eine visuelle Darstellung der IT-Infrastruktur zu bekommen. Das benötigt zusätzliche Ressourcen in der Krankenhaus-IT zur Dokumentation der IT-Infrastruktur. Wenn die Universität Leipzig das 3LGM² – Metamodell um Funktionen zur automatisierten Netzwerk-Inventarisierung und IT-Dokumentation erweitern würde, dann wäre das 3LGM² – Metamodell ein optimales Werkzeug für alle Krankenhäuser/ Klinikgruppen.